Fünf Tonnen Marihuana durch den Zoll: Medizinlizenz als Tarnung, mindestens fünf Transporte
18.08.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Qendrim Kala arbeitet in der Gemeinde Urdorf in der Schweiz und ist dort freiwilliger Feuerwehrmann. Er spendete 41 Sätze professioneller, feuerbeständiger Schutzausrüstung an die Territoriale Feuerwehreinheit in Struga - seiner Geburtsstadt.
Einundvierzig Sätze. Das ist keine symbolische Geste, das ist Ausrüstung für eine ganze Schicht und noch etwas darüber hinaus. Ein feuerbeständiger Schutzanzug ist keine Kleinigkeit aus der Portokasse - er ist der Posten, der in Gemeindehaushalten jahrelang unter „wenn Mittel da sind” steht.
Strugas Bürgermeister Mendi Qira dankte und gratulierte allen Landsleuten, die außerhalb des Landes leben und ihre Heimat nicht vergessen. Die Botschaft zur Spende lautete, solche Beispiele seien Beweis für die starke Verbindung zwischen den Weggezogenen und ihrer Heimatstadt.
Eine schöne Geschichte mit unangenehmem Hintergrund
Alles daran stimmt. Und trotzdem gehört laut gesagt, was in den Mitteilungen zwischen den Zeilen bleibt: Die Schutzausrüstung einer territorialen Feuerwehreinheit in Mazedonien kam, weil ein Mann aus Urdorf beschloss, sie zu kaufen.
Nicht über einen Haushaltsposten. Nicht über ein Ausrüstungsprogramm. Nicht über einen Vertrag mit dem Krisenmanagementzentrum, das in diesem Sommer wegen der Brände einen dreißigtägigen Krisenzustand ausrief. Sondern weil ein Feuerwehrmann in der Schweiz an seine Kollegen daheim dachte.
Das ist schön. Es ist zugleich eine Kennzahl zum Zustand des Brandschutzes - eine, die keine offizielle Mitteilung je so direkt formulieren wird.
Die Menschen, die ins Feuer gehen, um jemanden herauszuholen, warten auf Ausrüstung von Leuten, die einmal in derselben Straße gewohnt haben. Bis dahin arbeiten sie mit dem, was sie haben.
Kala wurden Erfolg im Beruf und im Privatleben gewünscht, verbunden mit der Hoffnung, dass solche positiven Beispiele weitergehen. Die Hoffnung ist nachvollziehbar. Die Frage ist, ob diese Hoffnung ein Plan ist - oder alles, was wir haben.
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