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Sieben Staaten mit einer Stimme: NATO-Ostflanke wappnet sich für Eskalation

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Sieben Staaten mit einer Stimme: NATO-Ostflanke wappnet sich für Eskalation

Die NATO-Ostflanke ist angespannt, und das sagt ein Mann, der genau an dieser Flanke sitzt. Polens Premierminister Donald Tusk warnte, die Sicherheitslage an der Grenze zu Russland und Belarus sei „sehr instabil" und die Nachbarländer sollten sich in den kommenden Monaten auf verschiedene Formen der Eskalation vorbereiten.

Die Erklärung kam nach einem Treffen in Danzig, an dem Staats- und Regierungschefs aus Polen, Rumänien, Estland, Lettland, Litauen, Finnland und Schweden teilnahmen - also genau jener Länder, die direkt an Russland, Belarus oder die Ukraine grenzen. „Wir teilen einstimmig die Einschätzung, dass die Lage sehr instabil ist", sagte Tusk. Wenn sieben Staaten dasselbe mit einer Stimme sagen, ist das kein Alarmismus mehr - es ist eine gemeinsame Lagebewertung.

Polens Außenminister ging einen Schritt weiter und warnte, Moskau könne Operationen unter falscher Flagge inszenieren, um eine weitere Eskalation zu rechtfertigen. Das ist ein altes Drehbuch, das der Balkan gut kennt - ein inszenierter Zwischenfall als Vorwand für etwas, das längst geplant war.

Über all dem schwebt eine größere Frage: Wie weit kann Europa unter Präsident Donald Trump auf die USA zählen. Tusk betonte, die transatlantischen Bindungen blieben entscheidend, doch allein die Tatsache, dass er das laut sagen musste, zeigt, wie erschüttert sie sind. Wenn der Verbündete jenseits des Ozeans unberechenbar wird, bleiben die kleinen Länder am Rand mit dem Abwägen der Risiken allein - ein Gefühl, das in diesem Teil der Welt nie ganz fremd ist.