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Die Universalhalle wird für 2028 gebaut: Diesmal ist die Frist keine Empfehlung, sondern ein Datum, das nicht verschoben wird

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Die Universalhalle wird für 2028 gebaut: Diesmal ist die Frist keine Empfehlung, sondern ein Datum, das nicht verschoben wird

Skopjes Bürgermeister Orce Gjorgjievski und Kultur- und Tourismusminister Sedat Sulejmani besichtigten die Bauarbeiten an der Universalhalle. Nach der Sanierung soll die Halle wieder für Künstler und Publikum öffnen und anschließend der Stadt zur Verwaltung übergeben werden.

Das Ziel ist an ein Datum gebunden, das sich nicht mehr verschieben lässt: „Skopje 2028 - Kulturhauptstadt Europas“.

„Vor uns liegt eine große Chance und eine noch größere Verantwortung“, schrieb Gjorgjievski und fügte hinzu, die Auszeichnung solle der Stadt bleibenden Wert hinterlassen - sanierte Kulturräume, mehr Förderung des Schaffens und Kultur, die jedem Bürger zugänglich ist.

Besondere Aufmerksamkeit gelte den Vorbereitungen für 2028, der Kartierung von Standorten und kulturellen Kapazitäten, der Verbesserung des touristischen Potenzials und der wirksameren Verknüpfung städtischer und nationaler Kultureinrichtungen.

Warum diese Halle nicht bloß ein weiteres Gebäude ist

Die Universalhalle ist kein gewöhnlicher Bau in Skopje. Sie gehört zu dem, was die Stadt nach dem Erdbeben erhielt - ein Symbol der Solidarität, wie es auch der Bürgermeister beschreibt. In ihr wuchsen Generationen von Künstlern heran, dort hallte Applaus, an den sich Menschen bis heute erinnern.

Und genau deshalb ist die Sanierung keine technische Frage. Skopje hat eine schmerzhafte Geschichte mit Kulturbauten: Sie schließen zur Sanierung, stehen dann jahrelang, öffnen dann als etwas anderes, als sie waren. Oder sie öffnen gar nicht.

Hier liegt der Unterschied, den 2028 macht. Wenn eine Stadt einen Titel und ein Datum hat, hören Fristen auf, Empfehlungen zu sein. Eine Kulturhauptstadt Europas wird nicht verschoben, weil Bauarbeiten sich verzögern - sie findet statt, mit fertiger Halle oder mit einer Leerstelle dort, wo sie hätte sein sollen.

Eine Besichtigung der Arbeiten ist also eine gute Nachricht. Die eigentliche Nachricht wird das Datum der Übergabe sein, nicht die Zahl der Besuche während des Baus.