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Der versunkene Brunnen kehrt zurück, das Millenium-Kino und die Bibliothek werden saniert - und der BRT „kommt bald", schon wieder

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Der versunkene Brunnen kehrt zurück, das Millenium-Kino und die Bibliothek werden saniert - und der BRT „kommt bald", schon wieder

Der versunkene Brunnen auf dem Stadtplatz - jener, den Fahrzeuge mehrfach beschädigten, während er als teures, vergessenes Detail dastand - soll wieder funktionieren. Die Ankündigung kam von Bürgermeister Orce Gjorgjievski auf einer Sitzung des Stadtrats von Skopje, zusammen mit einem ganzen Paket an Versprechen für die städtische Infrastruktur und Kultur.

Die Bilanz, mit der sich der Bürgermeister rühmte: über 210 Trinkwasserbrunnen wurden wieder in Betrieb genommen, auch der Brunnen „Alexander der Makedone" läuft wieder - der ganze acht Jahre nicht funktioniert hatte - ebenso wie die „Lotusblüte" vor dem Stadtpark. In Vorbereitung sind zudem drei moderne öffentliche Toiletten: im Stadtpark, auf dem Platz „Philipp II." und am Stadtplatz.

Die größeren Ankündigungen richten sich auf 2028, wenn Skopje den Titel Kulturhauptstadt Europas tragen wird: eine Rekonstruktion des Kinos „Millenium", eine Sanierung der Stadtbibliothek „Gebrüder Miladinov" und des Planetariums im Jugendkulturzentrum. Der Nachtragshaushalt 2026 sieht Mittel für Stadtplanung, Infrastruktur, Kultur, Bildung und Umwelt vor - plus eine neue Feuerwache für schnellere Einsätze.

Und da ist das ewige Thema: das BRT-Projekt. Es befindet sich „in der Präqualifikationsphase", die Ausschreibung wird „bald erwartet", die Trasse soll nicht durch das zentrale Grün führen, und die Umsetzung wird „bis Jahresende" erwartet. Die Bürger, die das nicht zum ersten Mal hören, haben ein Recht auf Skepsis - der Schnellbusverkehr in Skopje wurde häufiger angekündigt, als im November Schnee fällt.

Fair bleiben: laufende Trinkbrunnen und ein Brunnen, der nach acht Jahren wieder funktioniert, sind reale, überprüfbare Dinge - und verdienen Anerkennung. Doch die Bilanz einer Stadt misst sich nicht an Mitteilungen von Sitzungen, sondern an offenen Türen: denen des Kinos, der Bibliothek, des Busses. Bis 2028 ist noch Zeit. Die Uhr tickt allerdings schon.