Fünfzig Millionen Euro an einer fehlenden E-Signatur gescheitert: Warum Skopje in Bussen ohne Klima schmort
10.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Devisenreserven des Staates beliefen sich Ende Mai auf 5.210 Millionen Euro, teilte die Nationalbank mit. Eine Zahl, die kaum ein Bürger aufmerksam liest - die aber alles beeinflusst: von der Stabilität des Denar bis zu den Kreditzinsen.
Die Struktur ist konservativ, wie es sein soll: Der größte Teil, 68,5 Prozent, ist in Wertpapieren angelegt, das Währungsgold macht 16,6 Prozent aus, Devisen und Einlagen 14,9 Prozent. Mit anderen Worten - zwei Drittel in sicheren Anleihen, ein Sechstel in Gold, der Rest liquide.
Warum ist das gerade jetzt wichtig? Weil die Devisenreserven der Schild sind, mit dem die Nationalbank die feste Bindung des Denar an den Euro verteidigt. In einer Zeit, in der das Öl auf 105 Dollar pro Barrel zusteuert und die Weltmärkte wegen des Golfs nervös sind, ist die Dicke dieses Schildes keine statistische Fußnote - sie ist der Unterschied zwischen „stabil" und „wir drücken die Daumen".
Fünf Milliarden und etwas in Reserve klingen bequem. Die Frage, die für Gouverneure und Minister bleibt, ist einfach: Wird der Schild in einem Jahr teurer Energie und teurerer Importe gefüllt oder abgeschmolzen? Die nächsten Monatsberichte werden mehr sagen als jede Pressemitteilung.
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