Fünfzig Millionen Euro an einer fehlenden E-Signatur gescheitert: Warum Skopje in Bussen ohne Klima schmort
10.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Eine medizinische Geschichte aus Bitola, über die die ganze Region spricht: Eine 58-jährige Patientin, seit fünf Jahren in den Wechseljahren, wurde nach einer In-vitro-Befruchtung an der Bitolaer Klinik „Plodnost" mit Drillingen schwanger. Eine Ultraschalluntersuchung in der neunten Schwangerschaftswoche bestätigte es - alle drei Embryonen sind lebensfähig.
Es war der dritte Versuch für die Patientin, eine serbische Staatsbürgerin, und ihren Mann. Der Eingriff umfasste die Vorbereitung des Endometriums, gespendete Eizellen und Spermien des Ehemanns; drei Blastozysten wurden erzeugt, und beim Embryotransfer wurden sie alle erfolgreich eingenistet - alle drei.
„Die Jahre haben den Wunsch nach Mutterschaft nicht gestoppt. Wenn der Wunsch nach einem Kind stärker ist als jedes Hindernis, können Medizin und Hartnäckigkeit unglaubliche Geschichten schaffen", verkündete Dr. Taše Trpčevski. Doch derselbe Arzt ist der Erste, der die Euphorie dämpft: „Das ist ein außergewöhnlich seltener und komplexer Fall, der eine sorgfältige Überwachung und erstklassige multidisziplinäre Betreuung während der gesamten Schwangerschaft erfordert."
Die medizinische Realität hinter der Schlagzeile: Eine Drillingsschwangerschaft mit 58 ist hochriskant, für die Mutter wie für die Embryonen. Deshalb empfahl das medizinische Team eine Reduktion auf einen oder zwei Embryonen, um die Risiken zu senken - eine Entscheidung, die die Patientin noch treffen muss. Die Eingriffe will sie in Serbien fortsetzen. „Sollte die Patientin entscheiden, alle drei Babys mit 58 auszutragen und zur Welt zu bringen, wäre das wirklich ein außergewöhnlich seltener Fall", sagt Trpčevski.
Die Geschichte ist zugleich Werbung für die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin in Makedonien - Patienten aus der ganzen Region kommen für solche Eingriffe nach Bitola - und eine Erinnerung daran, dass jedes medizinische Wunder mit Kleingedrucktem kommt. Die Bewunderung darf bleiben; die Entscheidungen bleiben zum Glück dort, wo sie hingehören - bei der Patientin und ihren Ärzten.
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