Die Hälfte der Sozialhilfe, um sie überhaupt zu behalten: Beamter aus Prilep nahm 18.000 Denar Bestechungsgeld
26.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Sieben Bergsteiger aus Bosnien und Herzegowina brachen zum Elbrus auf. Russischen Berichten zufolge kehrten fünf nicht zurück. Das ist eine Zahl, die einige Familien in der Region weit länger tragen werden, als die Nachricht auf den Titelseiten steht.
Die Expedition begann am 25. Juli. Beim Aufstieg erkrankten auf etwa 5.100 Metern Höhe zwei Mitglieder der Gruppe. Ein Mitglied stieg allein ab und alarmierte die Rettungsdienste; die Retter fanden später einen weiteren Überlebenden. Beide wurden zur ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation für Kabardino-Balkarien hat eine Untersuchung eingeleitet. Von dort hieß es zunächst, nach den vorliegenden Informationen gebe es Todesopfer, und die Suche nach den übrigen Bergsteigern gehe weiter.
Ein Berg, der Improvisation nicht verzeiht
Der Elbrus gilt seit Jahren als „leichter“ Hochgipfel - technisch einfacher als viele andere, was gerade deshalb Menschen anzieht, die weniger Erfahrung haben, als die Höhe verlangt. Oberhalb von fünftausend Metern fragt die Luft nicht, wie vorbereitet man ist. Die Frage, die jede solche Untersuchung stellen muss: Wer bewertete die Wetterprognose, wer entschied, dass die Gruppe zum Gipfel weitergeht, und wie viel Zeit verging zwischen der ersten Erkrankung und dem Notruf?
Die Institutionen in Bosnien und Herzegowina haben sich öffentlich noch nicht zu dem Fall geäußert. Das ist der Teil, der sich auf dem Balkan regelmäßig wiederholt: Das Ereignis passiert im Ausland, die Familien warten auf Bestätigung, und die Zuständigen schweigen, bis die Information über ausländische Medien eintrifft. Fehlt hier ein Protokoll oder der Wille?
Organisierte Expeditionen zu hohen Gipfeln sind eine ernsthafte Branche mit eigener Regulierung, Versicherung und Haftung. Wenn sich herausstellt, dass von sieben zwei zurückkamen, reicht die Antwort „der Berg ist gefährlich“ nicht. Jemand führte die Gruppe, jemand genehmigte das Datum, jemand traf die Entscheidung auf 5.100 Metern. Diese Namen und diese Entscheidungen muss die Untersuchung feststellen.
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