Skip to content

Erdbeben weckte Ohrid und Struga um 05:36: ein schwaches Beben, aber auch eine leise Frage zur Vorsorge

1 Min. Lesezeit
Teilen
Erdbeben weckte Ohrid und Struga um 05:36: ein schwaches Beben, aber auch eine leise Frage zur Vorsorge

Die Menschen in Ohrid und Struga sind heute früher aufgewacht als geplant. Um 05:36 Uhr morgens erschütterte ein Erdbeben der Stärke 3 auf der Richterskala die Betten in der Region Ohrid-Struga, mit dem Epizentrum in den Gewässern des Ohridsees, nahe der Grenze zu Albanien.

Laut dem seismologischen Observatorium der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät in Skopje wurde das Beben in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern registriert, mit einer Intensität von Stufe III auf der Europäischen Makroseismischen Skala. Das heißt, es war in Innenräumen spürbar, aber ohne nennenswerte Folgen oder Sachschäden.

Es wurden keine Verletzten oder Schäden gemeldet. Die Behörden riefen Bürger, die das Beben spürten, auf, einen Fragebogen auf der Website des Observatoriums auszufüllen oder die 112 anzurufen - Daten, die der seismologischen Forschung helfen.

Ein schwaches Beben, vernachlässigbare Schäden - auf dem Papier Routine. Doch für eine Region, die in einer seismisch aktiven Zone liegt und historisch verheerende Beben kennt, ist jedes Erwachen um 05:36 auch eine Mahnung. Nicht zur Panik, sondern zur Frage, die wir selten stellen, solange alles ruhig ist: Wie sicher sind unsere Gebäude, Schulen und Krankenhäuser, wenn die Zahl das nächste Mal nicht bei drei stehen bleibt?