Drei von vier Sensoren tot: Die Seilbahn auf den Vodno lief fünfzehn Jahre ohne echten Service
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
16.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
17.09.2026
22.08.2026
20.08.2026
18.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Vikola Tomović lebt seit 2012 in seinem Ferienhaus nahe Gazivode. Seit heute stehen die Bagger vor seiner Tür. „Ich habe kein anderes Zuhause”, sagt der Mann - und das ist die ganze Geschichte, in vier Worten zusammengefasst.
Die Geschichte kommt vom Ufer des Gazivode-Sees, bei Zubin Potok, wo das Unternehmen „Ibar-Lepenac” begann, ein Dutzend Ferienhäuser im Besitz von Serben abzureißen. Tomović erhielt am 3. Juli einen Abrissbescheid. Zuvor, sagt er, habe die Polizei ihm mündlich versichert, sein Besitz werde nicht abgerissen. Mündlich - also weder auf Papier, noch mit Unterschrift, noch mit einer Garantie, die am nächsten Tag etwas wert ist.
„Ich bekam von Veton Elshani die mündliche Zusicherung, dass sie nicht abreißen würden”, erzählt Tomović. Er hatte kein schriftliches Dokument, das das Eigentum schützt. Er behauptet, das Grundstück habe früher dem Staatsunternehmen „Srbija šume” gehört und er besitze Dokumente über das Nutzungsrecht am Land - Dokumente, die die Behörden ihm zufolge nicht anerkennen wollen.
„Wenn ich ein Usurpator von drei Ar Land bin, dann sollen sie eben abreißen. Ich bleibe trotzdem hier. Ich habe nirgendwo anders hin. Das ist alles, was ich habe”, sagt er. Ein Mann, der Flüchtling ist, der schon einmal ein Zuhause verloren hat, sieht nun zu, wie das zweite vor seinen Augen abgerissen wird. Mit wem hat er darüber gesprochen? Mit den internationalen Vertretern, die kürzlich vorbeikamen - denselben, die immer „vorbeikommen”, während die Abrissbescheide trotzdem eintreffen.
Dies ist keine Geschichte über Geopolitik, über Fronten und Großmächte. Dies ist eine Geschichte über drei Ar Land und ein Dach. Doch gerade solche Geschichten zeichnen das wahre Verhältnis der Institutionen zu den Menschen unter ihnen - egal, ob die Institution Pristina, Belgrad oder Skopje heißt. Wenn die Zusicherung mündlich und der Abrissbescheid auf Papier ist, weiß jeder auf dem Balkan, welches von beidem schwerer wiegt.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Das Gericht stellte Verantwortung für 96 Getötete, 303 Gefolterte und 385 rechtswidrig Inhaftierte fest. Die Anklage forderte 45 Jahre. Serbien...
Thaci und Krasniqi bekamen je 25 Jahre, Veseli 18, Selimi 13. Das Gericht stellte 385 rechtswidrig Inhaftierte, 303 Gefolterte und...
„Wenn es für die Teilnehmer akzeptabel ist“ - das ist das ganze Angebot. Verhandelt wird das Format, nicht die Adresse,...
Tausende zogen vom Rektorat zur Wahlkommission, und auf die beglaubigten Unterschriften musste man das ganze Wochenende anstehen, weil es zu...
Tausende Menschen unter einer digitalen Uhr und einem Transparent mit der Bitte, sie für unschuldig zu erklären. Am Mittwoch sagt...
Die Liste der Regierungspartei ging ohne jedes Problem durch, die der Studierenden blieb in der Warteschlange. Verboten hat niemand etwas...
Dieselbe Firma, die jahrelang Munition an die Ukraine lieferte, brennt zum zweiten Mal in einem Monat. Sieben staatliche Kontrollen im...
Dritter Versuch in drei Jahren, doch diesmal kamen die Unterschriften auch aus dem Regierungslager. Sechs Abgeordnete der regierenden Bosniakenpartei wollen...
Vier Tage vor dem Haager Urteil ließ der Platz in Pristina wissen, das Gericht solle nachgeben. Unter den Gästen der...
Niemand hat etwas verboten - der Posten rechnete sich schlicht nicht mehr. Das ist die reinste Form moderner Zensur, und...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.