Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
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12.04.2026
Einst ein Symbol des mazedonischen Bauwesens, verzeichnet Granit AD Skopje in den letzten zwei Jahren einen deutlichen Rückgang der Geschäftstätigkeit. Die Finanzdaten zeigen ein Unternehmen, das Jahr für Jahr mit immer geringerem Volumen arbeitet, während gleichzeitig die Belegschaft schrumpft.
Der Gesamtumsatz von Granit lag 2023 bei 5,26 Milliarden Denar. 2024 sank er auf 3,84 Milliarden, 2025 fiel er weiter auf 3,16 Milliarden. Das heißt: In nur zwei Jahren verlor das Unternehmen mehr als 2,1 Milliarden Denar Umsatz - fast 40 Prozent seines Geschäftsvolumens.
Parallel zum Umsatzrückgang sinkt die Zahl der Beschäftigten. Hatte Granit 2023 noch rund 990 Mitarbeiter, liegt die Zahl 2025 bei etwa 780. Das ist ein Minus von über 200 Arbeitsplätzen in relativ kurzer Zeit.
Zwar weist das Unternehmen für 2025 einen Gewinn von rund 148 Millionen Denar aus, doch dieser ist um ein Vielfaches kleiner als der Gewinn von 2024. Solche Ergebnisse werfen Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf - und dazu, ob es noch neue große Infrastruktur- und Bauprojekte an Land ziehen kann.
Jahrzehntelang war Granit eines der größten und bekanntesten Bauunternehmen Mazedoniens und baute Straßen, Brücken, wasserbauliche Anlagen und zahlreiche Infrastrukturprojekte. Heute zeichnen die Zahlen ein anderes Bild - weniger Arbeit, weniger Umsatz, weniger Beschäftigte.
Besonders beunruhigend ist, dass der Umsatzrückgang nun das dritte Jahr in Folge anhält. Setzt sich dieser Trend fort, könnte das Unternehmen noch mehr von der Position verlieren, die es jahrzehntelang auf dem heimischen Baumarkt hatte.
Die Daten zeigen, dass sich das mazedonische Bauwesen in einer Phase tiefgreifender Veränderungen befindet, und der Fall Granit ist eines der deutlichsten Zeichen dafür, dass nicht einmal die größten Unternehmen gegen sinkende Investitionen, härteren Wettbewerb und veränderte Marktbedingungen immun sind. Für ein Unternehmen, das einst die größten staatlichen Projekte trug, sind ein Umsatzeinbruch von fast 40 Prozent und der Verlust von über 200 Arbeitsplätzen ein ernstes Signal, dass eine neue Strategie zum Überleben und Wachsen nötig ist.
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