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Hollywood-Schauspieler vor seinem Haus getötet: fünf Jahrzehnte Karriere, ein Ende wie in keinem Film

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Hollywood-Schauspieler vor seinem Haus getötet: fünf Jahrzehnte Karriere, ein Ende wie in keinem Film

James Handy, der Charakterdarsteller, den wir in Dutzenden Filmen sahen, ohne immer seinen Namen zu kennen, wurde mit 81 Jahren in Los Angeles getötet. Er wurde bewusstlos auf dem Rasen vor dem Haus seiner Partnerin gefunden, mit einer Stichwunde in der Brust, und starb im Krankenhaus. Er hinterlässt fünf Jahrzehnte Karriere - und ein Ende, das keinem Film gleicht, in dem er mitspielte.

Sein Gesicht war bekannt, auch wenn sein Name es nicht war. Er tauchte in „Jumanji", „Arachnophobia", „Unbreakable", „Logan" auf, und seine letzte Rolle war ein älterer Barkeeper namens Jimmy in „Top Gun: Maverick" von 2022. Von den Siebzigern an spielte er oft Polizisten und Männer der Macht - genau jene Nebenrollen, die einen Film zusammenhalten und selten Applaus bekommen.

Verdächtigt wird Michael Gledhill, der 44-jährige Sohn von Handys Partnerin, der im Haus seiner Mutter lebte. Am Mittwoch rief er den Notruf mit einem Satz an, der wie aus einem Thriller klingt: „Ich bin der Sohn des Mannes. Ich habe gerade einen Mann auf dem Grundstück getötet." Dann ging er auf Polizisten in der Nähe des Tatorts zu und gab sich selbst als der Gesuchte zu erkennen.

Die Polizei beschreibt den Fall als isolierten Vorfall ohne klares Motiv. Gledhill ist wegen Mordes ersten Grades angeklagt und muss im Falle einer Verurteilung mit bis zu 26 Jahren Haft rechnen. Kein Motiv, keine Logik, nur ein alter Mann tot auf seinem Rasen und ein Satz, der keinen Sinn ergibt - manchmal ist die Realität grausamer als jedes Drehbuch, gerade weil sie sich weigert zu erklären, warum.