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Menschlicher Schädel bei Labunište gefunden, nahe der albanischen Grenze: wartet jemand noch auf Nachricht?

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Menschlicher Schädel bei Labunište gefunden, nahe der albanischen Grenze: wartet jemand noch auf Nachricht?

Ein menschlicher Schädel und weitere Gegenstände, gefunden in der Gemarkung des Dorfes Labunište am Podgorec-See, in unmittelbarer Nähe der mazedonisch-albanischen Grenze. Der Fund datiert vom 25. Juli; entdeckt wurde er von Beamten der Grenzüberwachungspolizeistation Labunište im Dienst.

Das Innenministerium teilt lediglich mit, dass in Zusammenarbeit mit anderen zuständigen Institutionen Maßnahmen zur vollständigen Aufklärung des Falls ergriffen werden. Kein weiteres Detail - weder das ungefähre Alter der Überreste noch, ob es Hinweise auf einen gewaltsamen Tod gibt, noch wie lange sie dort gelegen haben könnten.

Der Ort verleiht der Geschichte ihr besonderes Gewicht. Das ist keine beliebige Wiese. Es ist ein Grenzgebiet Richtung Albanien, in einer Region, durch die sich seit Jahrzehnten Menschen bewegen, die keinen offiziellen Übergang nutzen wollen - Migranten, Schmuggler, Einzelne auf der Flucht vor etwas.

Deshalb ist es richtig, dass das Ministerium nicht spekuliert. Ein im Grenzgebiet gefundener Schädel kann der Rest eines Kriminalfalls von vor zehn Jahren sein, ein im Gebirge verirrter Mensch, oder jemand, der die Grenze zu Fuß überqueren wollte und es nicht schaffte.

Die Antwort wird die Obduktion liefern und, wenn möglich, die DNA-Analyse. Ein Verfahren, das hier oft lange dauert und nicht immer mit einer Identifizierung endet. Die Frage, die sich von selbst stellt: Wartet hinter diesen Überresten irgendwo noch jemand auf Nachricht über einen Vermissten?