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Mysterium in New York: Menschen steigen nachts aus Kanalschächten, die Polizei ermittelt

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Mysterium in New York: Menschen steigen nachts aus Kanalschächten, die Polizei ermittelt

Die New Yorker Polizei ermittelt in einer Sache, die klingt wie der Anfang eines Films: Gruppen von Menschen, die nachts in die Kanalschächte der Stadt hinein- und wieder herausklettern. Vorerst besteht keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit - doch das Mysterium ist seltsam genug, um eine Ermittlung auszulösen.

Der erste Fall wurde vergangenen Donnerstag gegen 23 Uhr in Gravesend, Brooklyn, gemeldet - acht Menschen hoben einen Schachtdeckel an, und dieselbe Gruppe kam etwa drei Stunden später wieder heraus. Nur zwei Stunden danach ein ähnliches Bild in Williamsburg: Einige stiegen hinab und tauchten nach mehr als zweieinhalb Stunden wieder auf. Ein weiterer Fall im Mai, in Astoria, Queens, betraf Menschen mit Stirnlampen und Anglerstiefeln.

Die Polizei überprüfte das und fand nichts Bösartiges. „Unsere hochqualifizierten Mitglieder der Notfalleinheit haben das Kanalsystem untersucht. Sie prüften, ob jemand etwas Gefährliches hinterlassen hatte, fanden aber nichts", teilte die Polizei mit. Ihre Theorie ist bodenständig: Die Menschen suchen vermutlich nach Wertsachen, die in den Kanälen gelandet sind.

Es hat etwas fast Balkanisches an sich, diese Geschichte - jener alte Glaube, dass irgendwo, auch unter der Erde, etwas Wertvolles auf den wartet, der sich hinabwagt. Ob es Gold ist, verlorene Ringe oder nur eine urbane Legende, die ein paar Leute dazu brachte, sich Anglerstiefel zu kaufen, weiß die Polizei noch nicht. Aber eines ist sicher: Selbst in der größten Stadt der Welt kommt die Suche nach verborgenem Reichtum nie aus der Mode.