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Russland als Hauptnutznießer des Nahost-Chaos: Steigende Energiepreise füllen Staatskasse

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Während der Nahe Osten in Turbulenzen versinkt, profitiert Russland wirtschaftlich in erheblichem Maße von der Krise. Steigende Rohölpreise und höhere Erdgasnotierungen stärken den russischen Staatshaushalt und verschaffen dem Kreml zusätzlichen Handlungsspielraum inmitten anhaltender westlicher Sanktionen.

Analysten weisen darauf hin, dass jeder signifikante Anstieg des Ölpreises Moskau Milliarden zusätzlicher Einnahmen beschert. Russland ist damit strukturell als Nutznießer der Instabilität positioniert, ohne selbst unmittelbar in die Kampfhandlungen involviert zu sein.

Im Gegensatz dazu sehen sich die Monarchien am Persischen Golf sowie europäische Volkswirtschaften mit gravierenden wirtschaftlichen Konsequenzen konfrontiert: unterbrochene Lieferketten, steigende Energiekosten und erhöhte Risikoprämien auf den Finanzmärkten belasten Haushalte und Industrie gleichermaßen.