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Neun Frisuren von den Emmys, und bei allen entsteht der Effekt nur in den Spitzen

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Neun Frisuren von den Emmys, und bei allen entsteht der Effekt nur in den Spitzen

Die Emmys sind vorbei, und was von ihnen bleibt, sind nicht die Statuetten, sondern neun Frisuren, nach denen Salons den ganzen Herbst über gefragt werden. Alle neun sind gewellt, und das ist kein Zufall - die Welle ist die einzige Frisur, die zugleich gemacht aussieht und so, als hätte man sich keine Mühe gegeben.

Was man vom roten Teppich am wenigsten erwartet: Fast alle Varianten beginnen mit glattem Ansatz. Bei Sarah Pidgeon sind die Wellen ab der halben Länge abwärts konzentriert, der Ansatz bleibt gerade. Dieselbe Logik bei Isabel Gravitt - weich gebrochene Wellen nur in den Spitzen, mit Seitenscheitel, der dem Ansatz Volumen gibt. Der gesamte Effekt entsteht also an einer Stelle, nicht über die ganze Haarlänge.

Für feines Haar die Variante von Elle Fanning: enge Spiralwellen, mit Volumen ab der Mitte abwärts und zerzauster Textur am Oberkopf. Der Gegenpol ist Chase Infiniti - stark eingedrehte Wellen, die anschließend von Hand getrennt und aufgelockert werden, für maximale Dimension.

Selena Gomez ist der ehrliche Datenpunkt der ganzen Geschichte: Ihre kaskadierenden Locken haben zusätzliches Volumen, weil sie Extensions trägt. Das bekommt man im Salon nicht allein mit dem Lockenstab, und das sollte man wissen, bevor man mit einem Foto auf dem Handy hineingeht.

Kristen Bell trägt die halb hochgesteckte Variante mit gebrochenen Wellen - die am leichtesten zu Hause nachzumachende und die fehlerverzeihendste. Sienna Miller kombiniert das mit einem Seitenpony, der das Gesicht rahmt und zugleich den Ansatz hebt.

Bei Emmy Rossum erklärt Stylist Alberto Sanguino, was selten laut gesagt wird: Stufen sind es, die den Aufbau von Silhouetten rund um das Gesicht erlauben. Nicht das Produkt, nicht der Lockenstab - der Schnitt. Dasselbe gilt für Linda Cardellini, mit weichen Wellen, Curtain Bangs und Stufen auf verschiedenen Höhen für Fülle.

Die neun sehen aus wie neun verschiedene Ideen. Tatsächlich sind es drei Dinge, die sich wiederholen: Der Effekt entsteht nur in den Spitzen, der Scheitel gibt das Volumen, und der Schnitt leistet das, was kein Spray kann. Alles Weitere ist eine Frage der Textur. Gute Nachricht, wenn einem der Trend gleichgültig ist, schlechte, wenn man erwartet hatte, diesmal müsse man etwas Neues kaufen.