Das Video fand sie an einem Tag: Zwei Minderjährige und ein 20-Jähriger unter Verdacht nach brutaler Prügelattacke in Gostivar
04.08.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Am 24. Mai 2026 zur Mittagszeit kam es am Kennedy Shoal - flachen Korallenriffen etwa 50 Kilometer vor der Küste bei Cairns in Queensland, Australien - zum Tod eines 39-jährigen Mannes durch einen Hai-Angriff beim Freizeit-Speerfischen. Es ist der zweite tödliche Hai-Angriff in Australien innerhalb einer Woche.
Das Opfer wurde in kritischem Zustand ins medizinische Zentrum in Hull River Heads bei Tully gebracht, überlebte aber nicht. Die Haiart wurde bisher nicht bestätigt. Laut lokalen Diensten sind Bullenhaie und Tigerhaie "weit verbreitet entlang des Great Barrier Reef", während Weiße Haie in diesem Riff leben, aber "selten in tieferen Gewässern" sind.
Letzte Woche kam auch ein 38-jähriger Mann bei einem Hai-Angriff in der Nähe von Rottnest Island bei Perth ums Leben. Die beiden Fälle ereignen sich in einer Zeit, in der Hai-Angriffe in Australien statistisch zunehmen - nicht dramatisch, aber spürbar. Laut Meeresbiologen sind die Ursachen gemischt - mehr Menschen im Wasser (Anstieg des Öko-Tourismus), Klimawandel mit Auswirkungen auf Wassertemperaturen und Haibewegungen, und verstärkte Präsenz in Gebieten, wo Jagd und Fischfang Raubtiere anziehen.
Australien geht mit dieser Realität systematisch um: Schutznetze an beliebten Stränden, Sonar-Verfolgungssysteme, Überwachungsdrohnen. Doch auf offenem Meer - an einem Riff 50 Kilometer vor der Küste - hat Technologie kaum Wirkung. Menschen, die zur Freizeit fischen, kennen das Risiko, das gehört zur Aktivität dazu. Trotzdem öffnet sich die Diskussion über Schutz wieder, wenn es zwei tödliche Fälle in einer Woche gibt.
Aus balkanischer Perspektive ist das fernes Pazifik- und Tropenwasser. Doch - als vor Jahren ein Mann aus Šibenik bei einem Hai-Angriff in der Adria ums Leben kam, lief die Diskussion hier ähnlich. Dass das Meer kein Spielzeug ist. Dass die Statistiken niedrig sind, aber nicht null. Und dass es eine Sache ist, am Meer zu leben - eine andere zu vergessen, dass es nicht euch gehört.
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