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Die Bewerbung läuft: Universitäten in Bitola und Štip öffnen Tausende Plätze, aber was dann?

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Die Bewerbung läuft: Universitäten in Bitola und Štip öffnen Tausende Plätze, aber was dann?

Die Bewerbung läuft. Zwei staatliche Universitäten, in Bitola und in Štip, haben ihre Ausschreibungen für das akademische Jahr 2026/2027 veröffentlicht - und öffnen zusammen Tausende freie Plätze für die künftigen Erstsemester. Für die Schulabgänger im ganzen Land bedeutet der August erneut Schlangen, Dokumente und eine Entscheidung, die die nächsten Jahre prägen wird.

Die UKLO in Bitola bietet insgesamt 2.115 Plätze im ersten Studienzyklus: 1.074 in der staatlichen Quote, 612 mit Mitfinanzierung und 429 für berufsbegleitende Studenten. Die erste Einschreibefrist ist auf den 18.-21. August angesetzt, die zweite auf den 9.-11. September und die dritte auf den 23.-24. September. Die Universität „Goce Delčev” in Štip wiederum hat sogar 3.341 Plätze ausgeschrieben - 1.629 in der staatlichen Quote, 972 mit Mitfinanzierung und 735 für berufsbegleitende Studenten, verteilt auf 15 Fakultäten. Die größten Quoten in Štip liegen in den medizinischen Wissenschaften, der Informatik und dem Tourismus.

Die Zahlen wirken beeindruckend. Doch hinter jeder staatlichen Quote steht, was die Ausschreibungen nicht ausdrücken: wie viele dieser Plätze tatsächlich besetzt werden und wie viele der Absolventen im Land bleiben. Mazedoniens Universitäten öffnen seit Jahren Tausende Plätze, und jede Generation, die abschließt, schaut in Richtung Arbeitsvisum statt auf den heimischen Arbeitsmarkt. Die freien Plätze sind der leichte Teil - der schwere kommt vier Jahre später.

Beide Universitäten betonen die europäischen Allianzen, denen sie angehören - die UKLO im Verbund COLOURS, die UGD in ACE². Mobilität, Austausch, „du studierst hier und lernst in ganz Europa”, so lautet der Slogan. Es ist gut, dass unsere Studenten dorthin gehen können. Weniger gut ist es, wenn die Mobilität zur Einbahnstraße wird - sie gehen und kommen nicht zurück.

Für den Schulabgänger, der jetzt einen Antrag ausfüllt, ist das dennoch eine gute Nachricht: die Auswahl ist groß, die Plätze sind da, und die Fristen sind klar. Der Rest - ob der Abschluss hier etwas wert sein wird oder nur dort - ist eine Frage, die keine Ausschreibung an seiner Stelle beantwortet.