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Zehn Tage nach dem Unwetter klafft das Dach des Krankenhauses in Shtip noch immer: direkt über der Intensivstation

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Zehn Tage nach dem Unwetter klafft das Dach des Krankenhauses in Shtip noch immer: direkt über der Intensivstation

Das Unwetter, das Shtip traf, liegt etwa eine Woche zurück. Wind mit 134 Stundenkilometern riss das Dach des Klinischen Krankenhauses ab. Heute, fast zehn Tage später, ist das Dach weiterhin beschädigt, und am Haus wurden nur provisorische Maßnahmen gegen den nächsten Regen getroffen.

Die stellvertretende Direktorin des Krankenhauses, Biljana Eftimova, sagt, die vorläufige Schadensschätzung bewege sich im Bereich mehrerer Millionen Denar. Die genaue Zahl steht noch aus - man wartet auf den Bericht der Versicherung.

Am stärksten betroffen sind die Stationen in den obersten Etagen

Der Schaden ist nicht kosmetisch. Am schwersten beschädigt sind das Dach und die dritte Etage, in der die orthopädischen Stationen und die Intensivstation untergebracht sind. Also genau jene Bereiche, in denen die Patienten liegen, die sich bei eindringendem Wasser am schwersten verlegen lassen.

Die bisherigen Ausbesserungen sind Teillösungen. Eine dauerhafte Lösung verlangt vollständigen Austausch und Rekonstruktion der beschädigten Teile. Bis dahin ist jeder neue Regen ein Risiko für die Stationen in den obersten Etagen.

Projektunterlagen statt Dach

Die Leitung des Krankenhauses erstellt Projektunterlagen und eine Finanzschätzung, um Hilfe beim Gesundheitsministerium und bei der Regierung zu beantragen. Gesundheitsminister Sasho Klekovski besuchte das Haus und versprach, das Ministerium werde die Lage verfolgen und Haushaltsmittel für eine rechtzeitige Sanierung bereitstellen, damit die orthopädischen Leistungen zurückkehren.

„Rechtzeitige Sanierung.” Ein schönes Wort. Aber zehn Tage nach dem Unwetter existiert vor Ort: eine Projektdokumentation in Arbeit, das Warten auf einen Versicherungsbericht und das Versprechen, die Lage zu beobachten.

Hier geht es nicht um eine Investition, die eine Machbarkeitsstudie braucht. Es geht um ein Krankenhausdach. Bis die Unterlagen den Haushalt erreichen, der Haushalt eine Ausschreibung und die Ausschreibung eine Baufirma - wie viele Regenfälle ziehen bis dahin über diese Stationen?

Eftimova war präzise: Der Schaden werde definitiv in Millionen Denar gehen, was sicher viel ist. Offen bleibt die Frage, ob nur das Dach bezahlt wird - oder auch der Preis der Verzögerung.