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Eine Glock, 58 Tütchen Drogen und drei Festnahmen: Die Polizei zeigte einen Beschluss, doch wer führte das Netzwerk?

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Eine Glock, 58 Tütchen Drogen und drei Festnahmen: Die Polizei zeigte einen Beschluss, doch wer führte das Netzwerk?

Drei Personen landeten an einem einzigen Tag hinter Gittern, und das Innenministerium verkündete es im gewohnten Ton - eine Liste aus Initialen, Altersangaben und beschlagnahmten Gegenständen, wie ein Kassenbon aus dem Laden. Doch hinter dieser trockenen Chronologie steht eine Frage, die selten gestellt wird: Wie lange standen diese Wohnungen unter Beobachtung, bevor die Polizei endlich einen richterlichen Beschluss vorzeigte?

Am Bit Pazar wurden zwei Männer aus Skopje festgenommen - S.B. (21) und E.A. (33). Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen, auf richterliche Anordnung, fand und beschlagnahmte die Polizei 58 Tütchen mit einer weißen pulvrigen Substanz und eine Digitalwaage. Achtundfünfzig Tütchen - das ist keine Menge für den Eigenbedarf, das ist Bestand für den Straßenverkauf.

Am selben Tag wurde im Dorf Saraj auch M.A. (40) aus Radusha festgenommen. In seiner Wohnung fand die Polizei, erneut auf richterliche Anordnung, eine 9-mm-Glock-Pistole, ein Magazin und 13 Patronen. Eine Waffe, bereit zum Einsatz, nicht für eine Vitrine.

Das Innenministerium sagt, nach vollständiger Dokumentation der Fälle würden entsprechende Anzeigen folgen. Mit anderen Worten - die Festnahme ist der leichte Teil. Die Frage ist, ob die Fälle bis zum Ende des Verfahrens standhalten oder irgendwo zwischen Ermittlung und Gerichtssaal zerfallen, wie es so oft bei Kleindealern geschieht, während das Netzwerk über ihnen unangetastet bleibt.

Drei Personen, drei Adressen, eine Digitalwaage. Das Bild ist vertraut. Wird jemand fragen, woher die Ware kommt und wohin sie geht - oder lesen wir nächste Woche wieder eine Liste aus Initialen?