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Ilinden trennt jetzt Plastik schon zu Hause: 60 Tonnen für den Anfang, aber wer hält es durch?

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Ilinden trennt jetzt Plastik schon zu Hause: 60 Tonnen für den Anfang, aber wer hält es durch?

Während ein Teil des Landes noch mit der grundlegenden Hygiene ringt, macht die Gemeinde Ilinden einen Schritt nach vorn - sie hat eine Initiative zur primären Trennung von Plastikmüll gestartet. Die Gemeinde tat sich mit dem Zentrum für Klimawandel und dem örtlichen kommunalen Betrieb zusammen, um ein System zur Plastiktrennung direkt zu Hause aufzubauen.

In der ersten Phase erhielten die Bewohner des Dorfes Jaka kostenlose Tonnen zur Trennung von Plastikmüll - insgesamt bekamen 60 Haushalte die Behälter, damit sie sich aktiv am Trennen und Recyceln beteiligen können. Bürgermeister Aleksandar Georgievski betonte, dass dieser Ansatz den Müll auf den Deponien verringert, natürliche Ressourcen schont und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft fördert.

Die Gemeinde kündigt an, die Initiative in den nächsten Phasen auf weitere Orte auszuweiten. Es klingt nach wenig - 60 Tonnen in einem Dorf - doch genau aus solchen kleinen, konkreten Schritten beginnt echte Veränderung. Die Frage ist, ob das ein Pilotprojekt für die Kameras bleibt oder tatsächlich zur Gewohnheit wird, die andere Gemeinden übernehmen. Mülltrennung auf dem Balkan war zu lange ein Thema für Konferenzen und selten für den Hof - vielleicht zeigt Ilinden, dass es auch anders geht.