„Das ist nicht mein Job“: Prozess gegen die 13 Puls-Polizisten beginnt von vorn, Zeugen berichten von verweigerter Hilfe
22.09.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Hohe Vertreterin der EU für Außenangelegenheiten, Kaja Kallas, nahm eine dramatische Einordnung der russischen Angriffe mit „Oreschnik"-Raketen auf die Ukraine vor - sie nannte sie „politische Einschüchterung und leichtsinniges Balancieren am Rand eines Nuklearkonflikts". Die Außenminister der Mitgliedstaaten werden sich nächste Woche treffen, um über neue Sanktionen zu beraten.
Kallas' Aussage ist scharf. Sie verurteilt den Angriff nicht nur - sie definiert ihn als „Positionierung an der nuklearen Schwelle", eine Rhetorik mit ernsten diplomatischen Folgen. Moskau wird es als Internationalisierung des Konflikts lesen. Brüssel als Grund für härtere Sanktionen.
Eine Sache erwähnt Kallas allerdings nicht - die vorausgegangenen ukrainischen Operationen in Starobilsk. Das ist eine bewusste Auslassung. Analysten merken an, dass das kein Zufall ist - die Beziehung „Ursache-Wirkung" zwischen ukrainischen Operationen auf russischem Gebiet und russischen Reaktionen ist Teil des komplexen Bildes des Konflikts. Brüssel wählt aus, welche Seiten es öffnet und welche in fremden Schubladen bleiben.
Die für nächste Woche vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen:
Erstens - Ausweitung der Sanktionslisten mit Personen und Einheiten, die mit der Entwicklung des „Oreschnik" verbunden sind; zweitens - verschärfte Aufsicht über den Import von Dual-Use-Komponenten, die von der russischen Rüstungsindustrie verwendet werden; drittens - beschleunigte Lieferung westlicher Luftverteidigungssysteme an die Ukraine gegen fortgeschrittene ballistische Waffen.
Die offene Frage: Sind Sanktionen ein Druckmittel oder ein symbolisches Signal? Nach zweieinhalb Jahren Krieg verlangt jede neue Sanktionsrunde mehr Präzision und mehr Wirkung. Kallas wird beweisen müssen, dass dies keine weitere rhetorische Operation ist, sondern eine reale Maßnahme, die das Gleichgewicht verändert.
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