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Das Wasser im Ohrid-See ist zum Baden sicher, aber das Monitoring ist kein Zierrat: die Sorge muss dauerhaft sein

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Das Wasser im Ohrid-See ist zum Baden sicher, aber das Monitoring ist kein Zierrat: die Sorge muss dauerhaft sein

Gute Nachricht vor dem Höhepunkt der Sommersaison: Das Wasser im Ohrid-See ist zum Baden sicher. Physikalisch-chemische Analysen an elf Messstellen ergaben, dass das Wasser an acht Stellen erster Klasse ist und an zweien zweiter Klasse - die nach den gesetzlichen Normen ebenfalls zum Baden erlaubt ist.

Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, da der See unter dem Druck ungewöhnlich heißen Wetters steht. Das Wasser erwärmt sich schneller als üblich, was für den ältesten und tiefsten See des Balkans kein belangloses Detail ist - Temperaturveränderungen wirken auf sein gesamtes empfindliches Ökosystem, und der Ohrid-See ist seit Jahrhunderten Heimat von Arten, die nirgendwo sonst leben.

Touristen können aufatmen, aber das Monitoring ist kein Zierrat. Es existiert gerade deshalb, weil ein solcher See leicht zu verlieren und schwer zurückzugewinnen ist. Regelmäßige Analysen sind der einzige Weg, ein Risiko rechtzeitig zu erfassen, bevor es zur Katastrophe wird - und angesichts des Klimawandels, der die Qualität der Oberflächengewässer in ganz Mazedonien verändert, ist das keine Frage nur für diese Saison.

Die Frage hinter den guten Zahlen ist, ob wir angemessen auf das achten, was wir haben. Sauberes Badewasser heute bedeutet nicht, dass der See für immer sicher ist - es bedeutet nur, dass die Analysen diesmal gut ausgefallen sind. Die Sorge um Ohrid muss dauerhaft sein, keine saisonale Ankündigung, bevor die Touristen kommen.