Skopjes Taxifahrer kurz vor einem Protest: illegale Taxameter und Fahrer ohne Lizenz
18.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
US-Präsident Donald Trump hat seine Absicht erklärt, mit Taiwans Präsident Lai Ching-te über einen möglichen Waffenverkauf an Taiwan zu sprechen - eine erhebliche Abweichung vom jahrzehntelangen diplomatischen Protokoll. Taiwans Außenministerium bestätigte, Lai sei „bereit zum Gespräch" mit Trump, und betonte, China bedrohe den Frieden in der Taiwanstraße, während Taiwan den Status quo zu wahren versuche.
Direkte Gespräche zwischen US- und taiwanesischen Spitzenpolitikern hat es seit 1979 nicht mehr gegeben - dem Jahr, in dem Washington die offiziellen Beziehungen zu Taipeh abbrach, um Peking anzuerkennen. Das heißt: Alle US-Präsidenten von Carter bis Biden haben das Protokoll bewusst gewahrt - und Trump wäre nach 47 Jahren der Erste, der es bricht.
Das vorgeschlagene Waffenpaket im Wert von 14 Milliarden Dollar umfasst Berichten zufolge Drohnenabwehr und Luftverteidigungssysteme. Trump sagte, er habe noch nicht entschieden, ob er weitergehe. Peking blockiert derzeit einen geplanten Pentagon-Besuch, während es die Entscheidung abwartet. Bei Xi Jinpings jüngster Reise nach Peking warnte der chinesische Staatschef Trump vor einem möglichen Konflikt zwischen den Großmächten, falls Taiwan „falsch behandelt" werde.
Trump wies die Möglichkeit eines Konflikts zurück, räumte aber ein, dass Xi „sehr stark" zu Taiwan stehe. Taiwans Präsident Lai erklärte, Taiwan sei „ein souveräner, unabhängiger demokratischer Staat" und der Frieden werde „nicht geopfert oder verhandelt". Im Dezember genehmigten die USA einen Waffenverkauf an Taiwan im Wert von 11 Milliarden Dollar.
Für ein Balkan-Publikum ist das keine ferne Geschichte. Dasselbe Muster - zwei Großmächte verhandeln über das Schicksal eines dritten, kleineren Territoriums - ist das Muster, mit dem wir seit dem Berliner Kongress leben. Die Frage ist, ob Trump einen Schritt geht, den vor ihm kein Präsident gegangen ist. Geschichte schreibt sich in den kommenden Wochen, nicht in ein paar Jahren.
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