Blitz entzündete 15 Hektar bei Makresh: acht Menschen kämpften fünf Stunden, zwei davon einfache Dorfbewohner
17.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Auf dem fünften Gipfel „Südosteuropa - Ukraine“ in Kiew versammelten sich Staatschefs aus der ganzen Region und unterschrieben eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der Ukraine. Alle bis auf einen. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić kam, setzte sich an den Tisch - und leistete keine Unterschrift.
Die Erklärung unterschrieben die Ukraine, Albanien, Griechenland, Moldau, Rumänien, Kroatien, Slowenien, Mazedonien, Montenegro und Bulgarien. Die Liste ist fast unsere gesamte Nachbarschaft. Die einzige Lücke auf dem Dokument trägt einen serbischen Namen.
Wozu genau haben sich die Unterzeichner verpflichtet? Zur Verurteilung der russischen Militäraggression, zur Forderung nach sofortigem Abzug der russischen Truppen aus ukrainischem Gebiet, zur Unterstützung der Souveränität der Ukraine in international anerkannten Grenzen, zur Stärkung der Luftverteidigung, zur Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Russland, zur Unterstützung einer künftigen NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und zur Bildung eines Sondertribunals für das Verbrechen der Aggression.
Gerade der letzte Punkt - das Tribunal für Kriegsverbrechen - gilt als Hauptgrund für Serbiens Enthaltung. Belgrad spielt seit Jahren auf zwei Seiten: es will in die EU, will aber Moskau nicht verärgern. Dieser Gipfel zeigte das deutlicher als jede Erklärung - als der Moment zum Unterschreiben kam, stand Serbien allein da.
Und hier ist der Teil, der uns direkt betrifft. Mazedonien hat unterschrieben. Unser Name steht auf demselben Dokument wie Griechenland, Rumänien und Bulgarien, und nicht neben Serbien. Das ist keine Kleinigkeit - es ist eine geopolitische Entscheidung, an die man sich erinnert. In einer Region, wo jeder beobachtet, wer sich mit wem an einen Tisch setzt, sagte Skopje klar, auf welcher Seite es steht.
Die Frage, die bleibt, ist, ob eine solche Entscheidung einen Preis oder eine Belohnung trägt. Serbien verteidigt seine „Neutralität“ als Tugend, doch schon die Einsamkeit auf jenem Gipfel spricht anders. Der nächste Gipfel ist für Slowenien im Jahr 2027 angesetzt. Bis dahin lohnt es sich zu beobachten, wer am Tisch bleibt und wer beginnt, die Kosten dafür zu zählen, abseits gesessen zu haben.
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