Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Berlin rief ihn ein. Das deutsche Auswärtige Amt bestellte den russischen Botschafter dringend ein, nach der offiziellen russischen „Warnung" an die westlichen diplomatischen Vertretungen in Kiew - eine Botschaft, die sich in der diplomatischen Sprache kaum von einer Drohung unterscheidet.
Moskau erklärte, ausländische Missionen in der ukrainischen Hauptstadt sollten ihr Personal verlegen. Berlin antwortete scharf: „Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden die Ukraine weiter stark unterstützen." Deutsche Beamte erklärten, ein Abzug des Personals aus Kiew stehe nicht zur Debatte - eine Botschaft, die zugleich Antwort an Moskau und Signal an alle europäischen Botschaften in derselben Lage ist.
Deutschland ist nach den USA der größte militärische und finanzielle Unterstützer der Ukraine. Das macht seine Botschaft in Kiew zu einem konkreten Ziel russischen politischen Drucks - nicht unbedingt physisch, sondern politisch und informationell. Moskau hat immer die Wahl - selektiver Druck auf bestimmte Staaten, weil es weiß, wo alle am tiefsten fühlen. Deutschland ist dieser Punkt.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Berlin und Moskau sind am Tiefpunkt aller Grenzen. In den letzten drei Jahren gab es mehrere Episoden gegenseitiger Ausweisung von Diplomaten, Schließungen von Konsulaten, Abbruch spezifischer Kommunikationskanäle. Dieser Zwischenfall verengt die Reste weiter - und das ist strategischer Zynismus, denn genau dann, wenn paralleler Austausch nötig ist, gibt es keinen.
Für den Balkan wirkt das wie eine ferne Nachricht - ist es aber nicht. Wenn Berlin und Moskau einen offenen diplomatischen Konflikt führen, heißt das, dass auch der nördliche Balkan an einer Weggabelung steht. Länder, die noch immer auf beiden Seiten spielen - Serbien, Ungarn, Bulgarien bis zu einem gewissen Grad - werden geprüft. Die Frage in den kommenden Monaten ist nicht, wer recht haben wird; die Frage ist, wer den Halbansatz aufgibt und sich entscheiden muss.
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