Vergiftete Salami mit Lanate neben einem Kinderspielplatz in Kisela Voda: Ein Gramm tötet einen Menschen
12.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Amerikanische Wissenschaftler haben den Beginn von El Niño offiziell bestätigt - dem Klimaphänomen, das alle paar Jahre die Wettermuster über der halben Welt auf den Kopf stellt. Und diesmal ist die Prognose nicht milde: Es besteht eine 63-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es „sehr stark" wird, mit einer Erwärmung der Pazifikoberfläche um über 2 Grad über dem Durchschnitt, und manche Modelle gehen über 3 hinaus.
Das Phänomen wurde von der amerikanischen Ozeanografiebehörde NOAA bestätigt, und der japanische Wetterdienst stimmte zu. Das australische Amt mit strengeren Kriterien hält sich vorerst mit einer offiziellen Bestätigung zurück - doch die Fakten liegen auf dem Tisch: Die Meeresoberflächentemperatur im zentralen und tropischen Pazifik hat die Schwelle überschritten, die El Niño definiert.
Was bedeutet das für die Welt? Sehr starke Episoden heben die globale Temperatur meist um etwa 0,2 Grad. Verbunden mit dem ohnehin laufenden Klimawandel, lautet die Prognose, dass 2027 außergewöhnlich heiß wird - vielleicht sogar über 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau, eben jene Schwelle, über deren Überschreitung die Welt seit Jahren verhandelt.
Die Folgen sind nicht abstrakt. Überschwemmungen in Peru, Ecuador, Ostafrika und Zentralasien, Dürren und Brände in Australien und Indonesien, eine schwächere Hurrikansaison im Atlantik. Und dort, wo es am härtesten trifft - in der Landwirtschaft - kommt die Rechnung in Form von gescheiterten Ernten und teurerem Essen in den Regalen.
Und hier ist der Teil, den der Balkan gut versteht, auch ohne wissenschaftliches Modell. Wenn das Wetter irgendwo weit weg verrücktspielt, fragt der Preis für Brot und Gemüse bei uns nicht, wo das passiert ist. Die Erderwärmung ist längst kein Diagramm auf einer Konferenz - sie ist ein Posten auf der Supermarktrechnung. Die Frage ist nur, wann wir aufhören, jedes Mal überrascht zu sein.
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