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Vier Stunden an „Bogorodica“, doch der Automobilclub spricht von 30 Minuten: Die griechische Grenze ist der Engpass des Sommers, und die Zahlen passen wieder nicht zusammen

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Vier Stunden an „Bogorodica“, doch der Automobilclub spricht von 30 Minuten: Die griechische Grenze ist der Engpass des Sommers, und die Zahlen passen wieder nicht zusammen

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Sieben Spuren offen, und die Kolonne nimmt wieder kein Ende. Am Grenzübergang „Bogorodica“ Richtung Griechenland warteten Fahrer heute Morgen stundenlang - manche berichten von bis zu vier Stunden unter der brennenden Sonne. Und die offizielle Zahl? Dreißig Minuten. Die Kluft zwischen dem, was die Leute vor Ort sehen, und dem, was im Bulletin steht, erzählt ebenso viel über die Grenze wie über das Vertrauen in die Institutionen.

Die kilometerlangen Staus bildeten sich früh am Morgen, als sich alle sieben Ausreisespuren des Landes mit Autos füllten. Fahrer in der Schlange sagen, die Stillstände seien unerträglich, der Verkehr fließe zäh und das Warten ziehe sich über Stunden. Einer von ihnen behauptet, er sei bereits vier Stunden am Übergang.

Der Auto-Moto-Verband Mazedoniens hingegen veröffentlichte heute Morgen ein völlig anderes Bild - dass an „Bogorodica“ und „Dojran“ die Wartezeit etwa 30 Minuten betrage, an „Tabanovce“ zur Einreise etwa 20. Die Erklärung? Das AMSM-Bulletin wurde um 6 Uhr herausgegeben, und die Lage vor Ort änderte sich danach drastisch. Möglich. Doch wenn ein Bürger vier Stunden wartet und der offizielle Bericht eine halbe Stunde meldet, fällt es schwer, nicht zu fragen, wessen Zahl der Wahrheit näher ist.

Der Grund für den Stau ist bekannt: Wochenende, sommerliche Tourismussaison und Zehntausende, die aus unserem Land und der ganzen Region zu den griechischen Stränden aufbrechen. Jeden Sommer dieselbe Szene - Chalkidiki, Thassos und Paralia locken, und der Weg dorthin führt durch stundenlanges Braten an der Grenze.

Die Empfehlung an die Fahrer lautet, mit längeren Aufenthalten zu rechnen und rechtzeitig loszufahren, möglichst in den frühen Morgen- oder späten Nachtstunden, wenn der Andrang geringer ist. Bis dahin bleibt „Bogorodica“ der Engpass des Sommers - der Ort, an dem der Urlaub mit Geduld beginnt, lange vor dem ersten Strand.