Mit E-Scootern gekommen, die Läden angezündet und wieder weg: Der Brand in Šuto Orizari dauerte drei Stunden, das Legen fünfzig Sekunden
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Anlässlich des Jahrestags des katastrophalen Erdbebens, das Skopje 1963 traf, organisiert die Stadt eine kostenlose Panoramarundfahrt - einen Gang durch die Stadt, wie sie war, bevor jener Julitag alles veränderte. Kein Museum hinter Glas, sondern eine Fahrt durch eine lebendige Stadt mit Geschichten über das, was verschwand.
Die Rundfahrt erfolgt mit einem Panoramabus und einem fachkundigen Reiseführer vom Mazedonischen Verband der Reiseleiter und Begleiter. Die Bürger haben die Gelegenheit, Geschichten über die im Erdbeben zerstörten Gebäude und über die Orte zu hören, die einst das Aussehen und den Geist von Skopje prägten - einer Stadt, von der ein großer Teil heute nur noch auf alten Fotografien existiert.
Abfahrt ist am Tor „Makedonija” um 10:00 Uhr, und für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer +389 71 250 419 erforderlich. Die Stadt lädt die Bürger ein, sich gemeinsam an die Vergangenheit zu erinnern und die Erinnerung an 1963 für künftige Generationen zu bewahren.
Das Erdbeben von 1963 ist nicht nur ein Datum in den Schulbüchern - es ist eine Narbe im Gedächtnis jeder Skopjer Familie. Solche Initiativen sind genau deshalb wertvoll: nicht um zu trauern, sondern um nicht zu vergessen, wie die Stadt vor der Katastrophe aussah und wie viel eine einzige Nacht forttragen kann. Skopje hat sich einmal aus den Trümmern erhoben. Das Mindeste, was es tun kann, ist, sich an die Geschichte zu erinnern.
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