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Das Schwimmbad „Boris Trajkovski” zwei Jahre geschlossen: dieselbe Decke lässt zum zweiten Mal Teile auf Menschen fallen

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Das Schwimmbad „Boris Trajkovski” zwei Jahre geschlossen: dieselbe Decke lässt zum zweiten Mal Teile auf Menschen fallen

Am 21. Juli riss das Unwetter einen Teil des Sommerdachs des Schwimmbads im Sportzentrum „Boris Trajkovski” weg. Teile fielen ins Wasser, in der Nähe der Bahnen, an denen sich in diesem Moment Besucher aufhielten. Das Objekt wurde evakuiert.

Zehn Tage später wissen wir auch, wie lange die Reparatur dauert: Das Bad bleibt rund zwei Jahre geschlossen.

Zwölf bis achtzehn Monate Bauzeit, plus Verfahren

Direktor Daniel Apostolovski sagt, das Bad habe schon vor dem Unwetter dringende Eingriffe gebraucht. Deshalb wird es jetzt keine Teilmaßnahme geben - man geht auf eine vollständige Sanierung, vom Maschinenraum bis zum Dach.

Die Projektunterlagen sind fertig. In Kürze wird eine Ausschreibung zur Auswahl des Bauunternehmens veröffentlicht. Der Baubeginn wird für November erwartet. Laut Unterlagen soll der Bau selbst 12 bis 18 Monate dauern. Mit der Zeit für Ausschreibungsverfahren, Auftragsvergabe und Vertragsunterzeichnung liegt die realistische Schließzeit bei etwa zwei Jahren.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Dach herunterkommt

Zuletzt saniert wurde das Bad 2010. Im vergangenen Jahr fielen Platten von der Decke, und die Leitung führte die Ursache damals auf mangelhaft ausgeführte frühere Arbeiten zurück. Eine schwarze Schutzfolie wurde angebracht, die Reparatur dauerte rund fünf Monate.

Die Chronologie sieht also so aus: Sanierung 2010, herabfallende Deckenplatten 2025 mit der Erklärung, die frühere Arbeit sei schlecht gewesen, fünfmonatige Instandsetzung, und dann Sommer 2026 - das Dach fliegt im Unwetter davon, mit Menschen im Wasser.

Wenn ein Gebäude in zwei aufeinanderfolgenden Sommern zweimal Teile auf Menschen fallen lässt, ist das keine Serie unglücklicher Umstände. Das ist eine Instandhaltungsgeschichte, die jemand unterschrieben hat.

Wer die erste Sanierung bezahlt hat

Die Frage, die sich jetzt lohnt, ist nicht, was die neue Sanierung kosten wird. Das zeigt die Ausschreibung.

Die Frage ist, ob überhaupt jemand die Unterlagen der Sanierung von 2010 geöffnet hat - wer der Auftragnehmer war, was vereinbart, was ausgezahlt wurde und ob die Arbeiten per Protokoll von jemandem abgenommen wurden, der seine Unterschrift heute erklären kann. Wenn die Leitung selbst behauptet, die früheren Arbeiten seien mangelhaft gewesen, dann hat diese Behauptung eine Adresse.

Ohne diesen Teil ist die zweijährige Sanierung nur eine neue Investition in dasselbe Objekt, mit demselben Aufsichtssystem, das zweimal nicht funktioniert hat. Und dann lautet die Frage nicht, ob das Bad in zwei Jahren öffnet - sondern wie lange es danach hält.