Neue LED-Beleuchtung auf dem Vodno „zum ersten Mal überhaupt": Der Bürgermeister prahlt, aber warum lag der Berg so viele Jahre im Dunkeln?
08.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn Donald Trump zu einem NATO-Gipfel landet, bleibt die Geschichte selten diplomatisch. In Ankara eröffnete der amerikanische Präsident mit einem Geschenk und einer Drohung im selben Satz - er hob die Sanktionen gegen die Türkei auf und deutete den Verkauf von F-35-Kampfjets an, während er gleichzeitig erklärte, er sei „sehr enttäuscht" von der NATO, und einen Abzug amerikanischer Truppen aus Europa nicht ausschloss. Ein alter Schachzug: mit der einen Hand geben, mit der anderen Druck ausüben.
Die Botschaft an die Verbündeten war klar und drehte sich um Geld. Fünf Mitglieder des Bündnisses geben nun über 3,5 Prozent des BIP für Verteidigung aus, und Generalsekretär Mark Rutte hofierte Trump offen und nannte ihn „den Typen, den ich mag". Wenn sich der Mann an der Spitze des Bündnisses wie ein Schüler benimmt, der eine Bestnote will, sieht man, wer die Finanzen wirklich auf dem Tisch hält.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kam mit einer konkreten Forderung - dringende Luftabwehrsysteme, Antiballistikraketen und Produktionslizenzen. Er unterzeichnete auch ein Drohnenabkommen mit Estland. Großbritannien kündigte eine Investition von 222 Millionen Pfund in Präzisionsraketen für Fernangriffe an, und Südkorea bot eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Verteidigungsindustrie der Mitglieder an.
Doch nicht alles lief glatt. Der tschechische Premierminister Andrej Babiš lehnte das 70 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für die Ukraine ab - eine Erinnerung daran, dass die Einigkeit in der NATO für die Kameras ist, während die Rechnungen hinter verschlossenen Türen geteilt werden. Für den Balkan, der seit Jahrzehnten vor der Tür ebendieser Institutionen wartet, ist das Bild vertraut: Die großen Spieler handeln mit Jets und Sanktionen, und die kleineren schauen zu und fragen sich, wo ihr Platz in dieser Rechnung ist.
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