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Unwetter in Skopje: Ein Baum fiel auf eine 88-jährige Frau in Kozle, Karpoš am stärksten getroffen

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Unwetter in Skopje: Ein Baum fiel auf eine 88-jährige Frau in Kozle, Karpoš am stärksten getroffen

Der starke Wind, der gestern Abend über Skopje hinwegfegte, traf die Gemeinde Karpoš am härtesten - umgestürzte Bäume auf Straßen und Plätzen, ein heruntergerissenes Stromkabel und eine verletzte Bürgerin. Augenzeugen zufolge brach im Park in der Straße „Jurij Gagarin“ in Kozle ein Baum im Wind und „stürzte binnen einer Sekunde auf die Frau“ - eine 88-jährige Großmutter, die im Park gesessen hatte.

Zum Glück war die Verletzung nicht schwer. Die Frau blieb bei Bewusstsein, mit einer leichten Verletzung am Arm, und Menschen aus dem Park und vom nahen Kinderspielplatz halfen ihr sofort, bis der Rettungswagen eintraf. Es hätte weit schlimmer enden können - und genau dieses „hätte schlimmer sein können“ ist der Kern der ganzen Geschichte.

Die städtischen Teams reagierten schnell: Sie räumten die umgestürzten Bäume in „Jurij Gagarin“, „Dragiša Mišović“ und auf dem Platz „Delfina“ und entfernten das heruntergerissene Kabel in der „Kairska“ Nr. 43. Die Botschaft der Gemeinde lautet, dass keine Gefahr mehr für die Bürger besteht. Die Reaktion war ordentlich - doch die Reaktion kommt immer erst, nachdem der Baum bereits gefallen ist.

Die Frage, die kein Wind für uns stellt, ist diese: Wie viele der alten Bäume in Skopjes Parks werden überhaupt geprüft, bevor sie brechen? Ein einziges Unwetter zeigt, wie das städtische Grün - das wir mögen und wirklich brauchen - zur Bedrohung werden kann, wenn es nicht gepflegt wird. Die Bäume sind nicht das Problem; sie sind der Schmuck der Stadt. Das Problem ist, ob jemand sie vor dem Sturm anschaut, oder erst nachdem einer auf eine 88-jährige Frau gestürzt ist.