Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Eine Gasexplosion im Kohlebergwerk Liushenyu in der chinesischen Provinz Shanxi, im Besitz der Gruppe Tongzhou, hat mindestens 90 Menschen das Leben gekostet. Es ist das tödlichste Bergwerksunglück Chinas im letzten Jahrzehnt. Rund 250 Arbeiter waren am Freitagabend unter Tage, als die Explosion geschah.
Bis Samstagmorgen hatten die Behörden mindestens 201 Kumpel evakuiert, 123 in stationärer Behandlung. Der Rettungseinsatz lief fast 20 Stunden im ununterbrochenen Schichtbetrieb. Staatliche Medien meldeten, der Kohlenmonoxidpegel im Bergwerk habe kritische Schwellen überschritten, was die Evakuierung der noch Überlebenden in den tiefen Stollen erschwerte.
Präsident Xi Jinping ordnete sofortige Rettungsmaßnahmen und eine gründliche Untersuchung an. „Alle Regionen und Präfekturen müssen aus dieser Katastrophe lernen", sagte er. Standardrhetorik Chinas für solche Lagen - doch eine Zahl von 90 Toten zwingt den Staat dazu, etwas Konkretes zu tun, zumindest für das ausländische Publikum.
Einer der verletzten Kumpel, Wang Yong, schilderte den Moment: „Ich rief den Leuten zu, sie sollen rennen, während wir flohen. Ich sah Leute, die der Rauch erstickte und zu Boden warf, dann verlor auch ich das Bewusstsein." Er kam etwa eine Stunde später zu sich und half bei der Evakuierung anderer. Eine Szene, wie sie chinesische Staatsmedien selten zeigen - echtes Trauma, kein Propagandaheldentum.
Die Behörden haben eine „verantwortliche Person" unter Aufsicht gestellt, dem Gesetz entsprechend. Das ist Chinas rituelle Reaktion nach jedem größeren Industrieunfall - ein Direktor wird abgezogen, ein Inspektor versetzt, ein Strafverfahren zieht sich über Jahre und endet meist mit einer mittleren Strafe. Ein System, das in den letzten zwei Jahrzehnten hunderte solcher Festnahmen produziert hat - und substanziell nichts verändert. Die chinesischen Bergwerke gehören weiterhin zu den gefährlichsten der Welt, und Explosionen dieser Größenordnung werden weitergehen - bis zu dem Tag, an dem der Energiemix des Landes nicht mehr von billiger Kohle abhängt. Das ist der Preis eines „Wirtschaftswunders", um das der Balkan China nicht beneiden sollte.
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