„Das ist nicht mein Job“: Prozess gegen die 13 Puls-Polizisten beginnt von vorn, Zeugen berichten von verweigerter Hilfe
22.09.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) gab bekannt, einen Angriff mit Magnetminen auf den Gastanker „Archenius" im Hafen Ust-Luga in der Region Leningrad vereitelt zu haben. Laut Russland hätten Taucher und Expertenteams mehrere Minen an der Aussenhülle des Schiffs, im Bereich des Maschinenraums, entdeckt. Der Tanker sei aus Antwerpen eingelaufen und hätte Ladung aufnehmen sollen, bevor es weiter zum türkischen Hafen Samsun ginge.
Jede Mine enthielt etwa sieben Kilogramm Sprengstoff. Der FSB behauptet, das Schiff hätte nicht in russischen Gewässern verlegt worden sein können, und lenkt die Aufmerksamkeit auf die vorherige Fahrt und einen 24-stündigen Aufenthalt in Antwerpen wegen „ausgesetzter Hafenoperationen". Übersetzung: Die Russen sagen - Belgien ist schuld.
Der Vorfall wird als versuchter Terroranschlag untersucht. Ust-Luga ist einer der kritischsten russischen Häfen für Energieexporte an der Ostsee - dieser Punkt liegt im selben strategischen Rang wie Hormus oder Gibraltar. Wer hier zuschlägt, trifft die russischen Öleinnahmen.
Russische Offizielle haben öffentlich nicht benannt, wer verantwortlich sein soll, doch der Kontext lässt wenig Raum für Spekulation: In den letzten drei Jahren häufen sich Angriffe auf russische Energieinfrastruktur. Nord Stream, Druschba, Raffinerien, Lager - eines nach dem anderen. Keine grosse Seite bekennt sich, doch wir zweifeln kaum, woher es kommt.
Für den Balkan ist das keine direkte Geschichte - aber Teil eines grösseren Musters. Der Krieg in der Ukraine schwappt schon lange in nicht-wässrige Domänen über: Unterseekabel, Energieknoten, zivile Tanker. Das bedeutet Unsicherheit bei Preisen, Lieferungen und Risiken, die Versicherungen einkalkulieren. Und das landet am Ende auf der Stromrechnung bei uns.
Eine offene Frage: Werden die Russen reagieren, und wo? Historisch warten sie - und schlagen dann an einem Ort zu, den niemand erwartet. Das ist keine Geschichte für heute. Es ist eine Geschichte für die nächsten Monate.
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