Neue Strafanzeige gegen Jakimovski: Baugenehmigung auf Grundlage eines 2018 aufgehobenen Plans
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
14.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
14.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
15.09.2026
16.09.2026
15.09.2026
14.09.2026
22.08.2026
20.08.2026
18.08.2026
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Kaffeefarbenes Wasser läuft aus den Hähnen in Gostivar, Krankenhäuser füllen sich mit Menschen, die über Magenbeschwerden klagen, und die Institutionen streiten, ob man das Ding beim richtigen Namen nennen soll - Epidemie. Während die Zuständigen ihre Worte abwägen, ist dreißig Prozent einer einzigen Stadt an derselben Krankheit erkrankt. Wenn das keine Epidemie ist, was dann?
Die Agentur für Lebensmittel und Veterinärwesen erließ am 17. Juli ein Verbot, Trinkwasser aus dem Gostivarer Versorgungssystem zu nutzen, wegen begründeten Verdachts, dass es verunreinigt und unsicher ist. Das Institut für öffentliche Gesundheit ist unmissverständlich: Das Wasser darf auch nach dem Abkochen nicht zum Trinken verwendet werden, bis das Verbot offiziell aufgehoben wird. Besondere Vorsicht, so heißt es, für Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und Ältere - jene, die Darminfektionen am schwersten ertragen.
Epidemie oder nicht - der Streit um den Namen
Hier beginnt das eigentliche Drama. Gesundheitsminister Sašo Klekovski sagt, vorerst werde keine Epidemie ausgerufen, solange die Ursache der Erkrankungen nicht feststehe. Der Mikrobiologe Dr. Nikola Panovski fordert genau das Gegenteil - und wählt seine Worte nicht.
„In Gostivar gibt es eine Epidemie der Gastroenteritis. 1.500 registriert mit denselben Symptomen und mindestens weitere 5.000, die nicht zum Arzt gingen. In einer Stadt sind 30 Prozent der Bevölkerung an derselben Krankheit erkrankt, und es gibt keine Grundlage, eine Epidemie auszurufen. Na, bravo“, schrieb Panovski und rief die Epidemiologen zum Handeln auf. „Das ist keine Politik, das ist eure Pflicht.“
Harte Worte von einem Mann, der weiß, wovon er redet. Denn der Unterschied liegt nicht nur in der Terminologie - eine Epidemie auszurufen zieht Maßnahmen, Ressourcen und Verantwortung nach sich. Sie nicht auszurufen ist bequemer für die Zahlen, aber nicht für die Kranken.
Die Staatsanwaltschaft ist ins Spiel gekommen
Anders als die Debatte um Worte wartet die Staatsanwaltschaft nicht. Die Basisstaatsanwaltschaft in Gostivar hat wegen der Massenbeschwerden eine Ermittlung eingeleitet, und die Quelle in Vrutok wurde unter strenge Polizeikontrolle gestellt, um jede weitere Verunreinigung des Geländes zu verhindern. Dringende Laboruntersuchungen der Proben laufen am Institut für öffentliche Gesundheit.
Die Ergebnisse der toxikologischen und mikrobiologischen Analysen werden in diesen Tagen erwartet, danach wird der Staatsanwalt entscheiden, ob es Grundlage für eine Strafverfolgung wegen Gefährdung der Gesundheit der Bürger gibt. Erst dann wird man wissen, ob der Erreger ein Bakterium, ein Virus, ein Parasit oder etwas Schwereres ist - Schwermetalle.
Doch eine Frage hängt bereits in der Luft, unabhängig von den Laborbefunden. Wie kam es überhaupt dazu, dass in einer Stadt unsicheres Wasser durch die Leitung fließt - und wer hätte das seit Jahren verhindern sollen? Ein Wassersystem versagt nicht über Nacht. Der Verfall ist immer schleichend, leise, bis jemand krank wird. Gostivar zahlt diese Rechnung jetzt mit seiner Gesundheit.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Die Weltbank fiel wegen Unvereinbarkeit mit EU-Anforderungen aus. Der Bau dauert zweieinhalb Jahre, die Hardware wird erst 2027 beschafft.
Von 9.500 Quadratmetern Grün bleiben 268. Ein Gelände mit 80 Metern Höhenunterschied, ohne Erosionsstudie und ohne Stellungnahme der Schutzdirektion.
Gjorgjievski sagt, das System solle bis Mitte nächsten Jahres fertig sein. Die BRT-Ausschreibung wird in diesen Tagen angekündigt, der Baubeginn...
Die zweite Aktion am selben Ort binnen eines Jahres. Gerasimovski appelliert selbst an das Arbeitsministerium - denn Räumen ist keine...
Prosumer-Modell, Solarofen und Strom aus dem Fahrrad auf dem Magnolija-Platz. Die Stadt, die seit Jahrzehnten den Preis der Kohle zahlt,...
Stefanija Dimovska gewann bei der IESO 2026 zwei Medaillen, in gemischten internationalen Teams. Zuvor war sie auch Landesmeisterin in Geografie.
Von knapp 4,7 Millionen Denar steuert die Gemeinde rund 180.000 bei. Der Rest kommt über das Büro für ausgewogene Regionalentwicklung...
Zehn Jahre im Gesundheitswesen - und trotzdem brauchte sie Beziehungen, um aufgenommen zu werden. Die Klinik sagt, sie habe die...
Einsprüche laufen vom 15. bis 25. September. In Goce Delčev gibt es zu wenig Plätze, also gehen Studierende nach Stiv...
Von 23:00 bis 05:00 Uhr geht es Richtung Evzoni nicht durch. Richtung Chalkidiki - normal. Wer in den Urlaub fährt,...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.