Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
PSG gewann die Champions League - und Paris brannte wieder. Nicht aus Freude, sondern buchstäblich. Nachdem der Sieg im Elfmeterschießen gegen Arsenal feststand, eskalierten die Feiern auf den Straßen, besonders auf den Champs-Elysees, zu Zusammenstößen. Tausende Polizisten waren im Einsatz, doch das hinderte die Nacht nicht daran, mit Festnahmen, Verletzten und brennendem Mobiliar zu enden.
Die Zahlen: 416 Festnahmen in ganz Frankreich in den frühen Sonntagsstunden, davon 280 in Paris selbst. Sieben Polizisten wurden verletzt. Sechs Fahrzeuge, zwei Geschäftsräume und eine Bushaltestelle wurden beschädigt. Im Einsatz waren Feuerwerkskörper, Fackeln und mitten auf der Straße angezündete E-Scooter; die Polizei antwortete mit Tränengas, um die Menge zu zerstreuen. Der öffentliche Nahverkehr - Busse, Züge, Metro - war gestört.
Am beunruhigendsten ist, dass dies kein Vorfall ist, sondern ein Muster. Es ist das zweite Jahr in Folge, dass eine PSG-Feier in Gewalt endet. Nach dem Europatitel 2025 starben bei den Unruhen zwei Menschen, darunter ein Siebzehnjähriger. Wenn das Feiern eines sportlichen Erfolgs regelmäßig Opfer fordert, sprechen wir nicht mehr von einer Euphorie, die außer Kontrolle geriet - wir sprechen von etwas tief Verwurzeltem.
Die französische Politikerin Marine Le Pen merkte in den sozialen Netzwerken an, dass solche Gewalt bei Fußballsiegen spezifisch für Frankreich zu sein scheint. Hat sie recht? Teilweise - doch die Wurzel liegt selten im Sport. Fußball ist nur der Anlass; Wut, Entfremdung und soziale Spannungen sind der Brennstoff, der auf einen Funken wartet. Der Ball zündet ihn bloß.
Am selben Abend waren eine Siegesparade am Eiffelturm und ein Empfang beim Präsidenten angesetzt. Der Kontrast ist beredt: Während die einen die Trophäe mit Champagner feiern, zählen die anderen die zerbrochenen Schaufenster und die festgenommenen Kinder. Würde Fußball bei uns eine ähnliche Explosion auslösen - oder bräuchte es einen völlig anderen Anlass? Die Frage betrifft nicht Frankreich. Die Frage ist, was unter jeder Gesellschaft liegt und wie wenig es braucht, damit es an die Oberfläche kommt.
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