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Schießerei am Weißen Haus - der 21-jährige Nasir Best schoss auf den Secret Service, voriges Jahr wurde er verhaftet, weil er behauptete, Jesus zu sein

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Schießerei am Weißen Haus - der 21-jährige Nasir Best schoss auf den Secret Service, voriges Jahr wurde er verhaftet, weil er behauptete, Jesus zu sein

Samstagabend kam es am Weißen Haus in Washington, zwischen 17. Straße und Pennsylvania Avenue, zu einem Vorfall, der die Diskussion über psychische Gesundheit in den Vereinigten Staaten erneut an die Oberfläche brachte. Der 21-jährige Nasir Best, von der Polizei als "emotional gestörte Person" beschrieben, näherte sich einem Sicherheitskontrollpunkt, zog eine Pistole und schoss auf Beamte und Agenten des Secret Service.

Die Sicherheitsreaktion war schnell. Best wurde am Tatort erschossen und später für tot erklärt. Donald Trump, der zur Zeit der Schießerei in der Residenz war, ist unversehrt und blieb an einem geschützten Ort, bis die Situation gelöst war. Ein zufälliger Zeuge wurde verletzt, wobei noch nicht klar ist, ob ihn die Kugeln des Angreifers oder die der einsatzkräfte trafen.

Tiefer in dieser Geschichte liegt die Biografie des Angreifers. Best soll laut Medien behauptet haben, Jesus Christus zu sein. 2025 wurde er bereits verhaftet, weil er versucht hatte, an einem anderen Kontrollpunkt am Weißen Haus mit derselben Aussage einzudringen. Er wurde damals freigelassen und zur psychiatrischen Bewertung überwiesen. Er hatte auch eine Auflage, Abstand zur Residenz zu halten. Trotzdem - ein Jahr später, mit einer Pistole, tauchte er am selben Ort auf. Mit demselben Ergebnis, aber diesmal ohne zweite Chance.

Die Frage, die Psychiater und Sicherheitsexperten seit Jahren stellen: Was ist die Rolle von Überwachungssystemen für Menschen mit ernsthaften psychischen Störungen, wenn dieselbe Person zwei fast identische Vorfälle innerhalb eines Jahres inszenieren kann? Die Antwort ist langweilig - die Systeme sind überlastet, unterfinanziert und zwischen staatlichen und föderalen Ebenen fragmentiert. Ähnliche Geschichten passieren jede Woche in kleineren Städten ohne Publikum. Diesmal - am Weißen Haus, mit dem Präsidenten drinnen. Das reicht für eine Nachricht. Aber auch für eine Frage, die lange ohne Antwort hallt.