Vergiftete Salami mit Lanate neben einem Kinderspielplatz in Kisela Voda: Ein Gramm tötet einen Menschen
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23.04.2026
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Donald Trump verkündete, der Krieg mit dem Iran sei beendet. „Heute haben wir den Krieg mit dem Iran beendet", sagte der amerikanische Präsident und betonte, dass die iranische Verpflichtung, keine Atomwaffen zu entwickeln, „95 Prozent" der Verhandlungen ausgemacht habe. Es klingt nach einem Ende - doch aus Teheran kam sofort ein ganz anderer Ton.
Den Verlautbarungen zufolge enthält die vorläufige Vereinbarung - angeblich „Islamabad-Abkommen" genannt, unter Vermittlung von Katar und Pakistan - mehrere Kernpunkte. Eine vollständige Öffnung der Straße von Hormus für den Seehandel ohne Abgaben und eine Rückkehr zum Volumen binnen 30 Tagen, eine umgehende Aufhebung der amerikanischen Seeblockade iranischer Häfen, einen 60-tägigen Waffenstillstand, der auch die Konflikte im Libanon umfasst, und eine iranische Verpflichtung, Uran im eigenen Land unter Aufsicht von UN-Inspektoren anzureichern.
Auf dem Papier ist das ein umfassendes Paket. Das Problem ist, dass der Iran es nicht unterzeichnet hat. Sprecher Esmail Baghai wies es als „spekulativ" und „noch nichts abgeschlossen" zurück, warf Washington vor, „überzogene Forderungen" und „neue Bedingungen" zu stellen, und sagte, Teheran werde nicht von seinen „roten Linien" abrücken.
Hier liegt der Unterschied zwischen einer Verkündung und einer Vereinbarung. Trump will eine Unterschrift, der Iran will seine eingefrorenen Gelder sofort, und Washington bietet sie in Raten an - bedingt durch Gehorsam. Wenn die eine Seite ein Ende feiert und die andere sagt, nichts sei abgeschlossen, sitzt die Wahrheit meist irgendwo in der Mitte, im Kleingedruckten, das auf einer Pressekonferenz niemand liest.
Dennoch hat sich etwas bewegt. Der offene Konflikt begann Ende Februar mit amerikanisch-israelischen Schlägen, woraufhin der Iran die Meerenge blockierte und ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung störte. Der Ölpreis fiel unmittelbar nach Trumps Erklärung um 4,4 Prozent - was zeigt, dass die Märkte, anders als die Politiker, nicht auf eine Unterschrift warten, um zu reagieren. Für eine Region, die genug „beendete" Kriege überlebt hat, ist Skepsis kein Zynismus - sondern Erfahrung.
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