„Wir haben gültige Tickets und kommen nicht mal nach Hause”: Wut im Zentrum von Skopje über neue Parkgebühren
05.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Vier ausländische Landarbeiter wurden im italienischen Amendolara bei lebendigem Leib in einem Auto verbrannt - eine Szene so brutal, dass sie sich kaum in Worte fassen lässt. Zwei pakistanische Staatsbürger wurden als Verdächtige festgenommen. Nur einer überlebte, der ein Fenster zerschlug und entkam - und nun der Schlüsselzeuge ist.
Laut Aufnahmen einer Überwachungskamera nahe einer Tankstelle blockierten zwei Männer die Türen von außen, während von hinten brennbare Flüssigkeit ins Auto gegossen wurde. Das Fahrzeug ging dann in Flammen auf, und die Angreifer flohen. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Drei der Opfer waren Afghanen, einer ein Pakistaner.
Doch das Erschütterndste ist das Motiv - und der Kontext dahinter. Die Arbeiter waren seit dem 20. April auf einer Erdbeerfarm beschäftigt, täglich gefahren von zwei pakistanischen Vermittlern. Zunächst bar bezahlt, wurden ihnen dann 45 Euro pro Tag versprochen - die sie nie erhielten. Für den Transport wiederum verlangte man 5 Euro pro Tag.
„Sie gaben uns kein Geld. Sie gaben Essen, sie gaben ein Dach, aber Geld - nein", sagte der Überlebende. Der Streit brach Berichten zufolge gerade wegen der Gebühr für den Transport aus, die die Arbeiter zu zahlen verweigerten. Er beschrieb die Lage ungeschminkt: „Das ist Mafia, Mafia... pakistanische Mafiosi."
Die Ermittlung konzentriert sich auf Konflikte zwischen Gruppen von Wanderarbeitern in den Ebenen von Sibari und Metaponto. In den letzten Monaten wurden 14 Brandanschläge auf Fahrzeuge im Zusammenhang mit Landarbeitern registriert. Der Wettbewerb geht um Arbeitsplätze, Genehmigungen, Unterkünfte und Vermittler - die oft selbst Migranten sind.
Und hier liegt die dunkelste Lehre. Das ist keine Geschichte von „Ausländern gegen Italiener" - es ist eine Geschichte der Verletzlichsten, die einander ausbeuten, während das System, das sie dorthin brachte, wegschaut. Das Europa, das von der billigen Ernte fremder Hände lebt, will selten sehen, was auf dem Feld geschieht, sobald die Kameras erlöschen. Der Balkan schickt seine eigenen Leute in dieselben Regale - wie viele von ihnen verschwinden in derselben Stille?
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