Vergiftete Salami mit Lanate neben einem Kinderspielplatz in Kisela Voda: Ein Gramm tötet einen Menschen
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23.04.2026
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12.04.2026
Das italienische Parlament hat eine Resolution verabschiedet, die Brüssel kaum ohne Stirnrunzeln lesen wird. Das Dokument, vorbereitet vor einer Tagung des Europäischen Rates, fordert die schrittweise Aufhebung der Sanktionen gegen Russland nach dem Ende des Kriegs in der Ukraine - und schlägt das nicht als Nachgeben vor, sondern als Verhandlungsinstrument.
Die Formulierung ist sorgfältig zugeschnitten. Italien fordert weiterhin Unterstützung für die Ukraine und ihre Institutionen, führt aber etwas ein, das Brüssel bisher vermied: die Frage, was mit den Sanktionen geschieht, wenn der Krieg vorbei ist. Statt einer Strafe ohne Ablaufdatum werden die Sanktionen als Hebel am Verhandlungstisch betrachtet.
Bislang war die Haltung Brüssels einfach - der Druck auf Russland geht unbefristet weiter, mit automatischer Verlängerung der Sanktionen. Roms Resolution stellt als Erste lautstark eine Alternative auf, und sie kommt nicht von einem Randakteur, sondern von einer der größten Volkswirtschaften und Mitgliedstaaten der EU, deren Wohlstand direkt von einer stabilen Energieversorgung abhängt.
Und hier wird das Bild komplizierter, als es aussieht. Hinter den prinzipientreuen Reden über Einigkeit schaut jedes Land auch auf die eigene Strom- und Gasrechnung. Italien sagt als Erstes laut, was viele leise kalkulieren. Und wenn einer das Wort ergreift, bleibt er meist nicht lange allein - die Frage ist nur, wer der Nächste sein wird, der zugibt, dass Einigkeit auch einen Preis hat, der zu Hause gezahlt wird.
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