„Das ist nicht mein Job“: Prozess gegen die 13 Puls-Polizisten beginnt von vorn, Zeugen berichten von verweigerter Hilfe
22.09.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Über dem Flughafen Humberto Delgado in Lissabon wurden im letzten Teil der Landung von Flug ASL36H die Seitenwinde stärker als sicher. Der Kapitän des Air-Serbia-Airbus A319-100 (Kennzeichen YU-APE) traf in wenigen Sekunden eine Entscheidung, die die meisten Passagiere nicht verstehen: Go-Around. Abgebrochene Landung, Triebwerke auf volle Leistung, wieder nach oben.
Das ist weder ein Zwischenfall noch ein Flugzeugfehler. Es ist Standardprozedur für Piloten, die das Training haben - und das haben alle, die für reguläre Fluggesellschaften fliegen. Sie wird angewandt, wenn etwas in den letzten Sekunden nicht stimmt: eine Windscherung, ein anderes Flugzeug auf der Bahn, zu viel Treibstoff, ein technisches Signal. Die einfache Lösung - nicht landen, hochgehen, neu versuchen.
Das Drama liegt hier nicht im Manöver, sondern in den Ursachen. Der Wetterbericht vor dem Flug für Lissabon hatte solche Seitenwinde nicht vorhergesagt, jedenfalls nicht in dieser Anflugphase. Flughäfen sind für solche Bedingungen vorbereitet, aber der Pilot muss den Moment spüren - und reagieren, bevor das Flugzeug über der Landebahn unsicher zu fliegen beginnt.
Für die Passagiere? Ein paar Sekunden Adrenalin. Das Flugzeug „fällt", und dann steigt es plötzlich steil. Ungewöhnlich, nicht lustig - aber der Grund, warum die Standards für die Pilotenausbildung so streng sind. Ein Pilot bei Lufthansa, Air France oder anderswo, der gerade mit 1.500 Trainingsstunden in das Cockpit gestiegen ist, würde dasselbe Verfahren anwenden.
Das Flugzeug kehrte sicher in die Luft zurück, und als die Bedingungen besser wurden - landete es. Reisepässe, Gepäck, Ankunft ohne Geschichte. Und eine Geschichte über einen Piloten, der laut Kollegen „perfekt reagiert hat". Das, im Grunde, ist es, was Piloten machen, wenn sie ernsthaft trainiert sind - nicht in einem Unfall gut reagieren, sondern dem Unfall keine Möglichkeit geben, zu passieren.
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