Die Hälfte der Sozialhilfe, um sie überhaupt zu behalten: Beamter aus Prilep nahm 18.000 Denar Bestechungsgeld
26.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Skopje wird neue Elektrobusse bekommen - aber zu einem Preis, der ausgerechnet nach der Annullierung der ersten Ausschreibung stieg. Die wiederholte Beschaffung geht an dieselben Namen: den ungarischen „Ikarus” und die österreichische EVN. Nur dass ein Bus jetzt etwa 8.000 Euro mehr kostet als in der vorherigen Ausschreibung. Multipliziert mit der gesamten Beschaffung beträgt der Unterschied über eine Million Euro öffentliches Geld.
Die Zahlen sind eindeutig. In der ersten Ausschreibung lag der Preis pro Bus bei etwa 314.000 Euro. In der wiederholten - bei etwa 322.000 Euro, plus rund 33.000 Euro für eine Ladestation. Das gemeinsame Angebot von „Ikarus” und EVN erreicht rund 51 Millionen Euro ohne Mehrwertsteuer für 150 Elektrobusse, von denen 100 für Skopje bestimmt sind und die übrigen für andere Städte.
Der Unterschied von etwa 8.000 Euro pro Fahrzeug bedeutet, dass die Gesamtrechnung um rund 1,2 Millionen Euro höher ausfällt. Und hier kommt die schmerzhafteste Frage: Mit diesem Geld, so die Schätzungen, hätten die bestehenden Busse gewartet und ihre Klimaanlagen repariert werden können. Denn während man auf die neuen Fahrzeuge wartet, fahren die Bürger in alten Bussen, in denen die Temperatur im Sommer bis zu 45 Grad erreicht.
Dies ist der dritte Beschaffungsversuch, nachdem die erste Ausschreibung von der Staatlichen Beschwerdekommission annulliert worden war. An der wiederholten nahmen vier Unternehmen teil, darunter Hersteller aus China, Dänemark und der Türkei - doch das günstigste war erneut dasselbe ungarisch-österreichische Angebot. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen; es folgt eine Frist von 10 Tagen für etwaige Beschwerden.
Die Lieferung wird, wenn alles ohne neue Verzögerungen verläuft, in drei Phasen erfolgen: die ersten 30 Busse binnen sechs Monaten, die nächsten 60 binnen eines Jahres und die restlichen 60 binnen 18 Monaten. Bis dahin werden die Menschen in Skopje weiter bei 40 Grad an der Bushaltestelle warten und sich fragen, wie eine wiederholte Ausschreibung für dieselben Busse desselben Herstellers teurer ausfiel - und nicht billiger.
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